HELAMIN® - Wasserkonditionierung

Organik im Kessel

Aufgrund der stetig steigenden Belastungen der Oberflächenwasser seit über 20 Jahren werden schätzungsweise 50 % der Industriekessel wissentlich oder unwissentlich mit Organik belastet und betrieben.

Die hieraus entstehenden Zersetzungsprodukte belasten das gesamte System hauptsächlich in Bezug auf die Leitfähigkeit und den pH-Wert. Nach unseren Ergebnissen sind die eingetragenen Mengen z.T. doch sehr erheblich.

Die aus den Zersetzungsprodukten entstehenden organischen Säuren können zu erheblichen Problemen und Schäden führen. Somit ist aus unserer Sicht in erster Linie die Einhaltung des pH-Wertes und dann erst die Leitfähigkeit zu beachten, wenn die Leitfähigkeit nachweislich durch CO2 erhöht wird.

Bei klassischer Fahrweise ist hier eine Feststoffalkalisierung unerläßlich, um einen den Richtlinien entsprechenden pH-Wert zu halten. Durch den Einsatz von Hydrazin oder Ammoniak wird dann versucht den pH-Wert im dampf-flüchtigen Bereich einzustellen.

Dies erweist sich aber als schwieriger, da das Ammoniak, das auch im Hydrazin entsteht, nicht im ersten Kondensat wirkt und somit keine ausreichende Alkalisierung hier vorhanden ist. Dies ist ein sehr großes Risiko, zumal an diesen Stellen oftmals nicht gemessen wird. Schäden sind somit nicht gänzlich ausgeschlossen.

Setzt man dagegen, anstatt der herkömmlichen Fahrweise, HELAMIN® ein, wird die Organik etwas erhöht, jedoch wirkt HELAMIN® bereits bei einem Überschuß von unter 1 mg/l pH-Wert anhebend und zwar in allen Bereichen.

Diese Polyamine in Verbindung mit einer speziellen Kombination von alkalisierenden Aminen, sind in der Lage im gesamten System einen gleichmäßigen pH-Wert einzustellen. Somit ist das Korrosionsrisiko im ersten Kondensat weitaus geringer.

Bei einem Einsatz von HELAMIN® wird die Leitfähigkeit im Heissdampfkondensat, bei einer Nachweismenge von ca. 1 mg/l HELAMIN®, um ca. 0,07 µS/cm erhöht. Dies wurde am Beispiel einer Kesselanlage durch das Allianz Zentrum für Technik in Ismaning analysiert. Somit bestehen hier keine Bedenken.

Aus diesem Ergebnis resultiert natürlich auch die Reduzierung der Absalzrate im Kessel auf das mögliche Minimum. Reduzierungen der Absalzrate über 90 % gegenüber der klassischen Fahrweise mit Feststoffalkalisierung sind normal.

Führende Fachleute in der Wasserchemie messen der durch die Organik entstehenden Kohlensäure nicht mehr einen so hohen Stellenwert zu, da es in den letzten Jahren zu keinen Schäden durch Kohlensäure gekommen ist. Leitwerte bis 1 µS/cm aus CO2 sollen dann toleriert werden können, wenn die Alkalität richtig eingestellt ist.

Dies ist durch die moderne Fahrweise mit HELAMIN® problemlos möglich.

25 Jahre Forschung und praktische Erfahrungen in vielen Hochdruckdampfanlagen bis zu 200 bar stehen uns zur Verfügung.

  Bärtig Wasserbehandlung GmbH 

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